Daten & Fakten

Die Wasserversorgung der Stadtgemeinde lmst wird ausschließlich mit Quellwasser versorgt. Das Einzugsgebiet befindet sich durchwegs nördlich des Stadtgebietes am Fuße des Laggers und der Plattein. Die Quellen treten etwa in 1000 bis 1500 m Seehöhe in unbelastetem Waldgebiet aus.

Die 25 Quellfassungen schütten im Jahresschnitt zwischen 70 bis 80 l/sec, Trinkwasser. Die lange Verweildauer des Wassers in den verschiedenen geologischen Schichten reinigt das Niederschlagswasser gründlich. Da das Einzugsgebiet und die Umgebung meist Wälder sind, die landwirtschaftlich wenig genutzt werden, kann man auf eine sichere Wasserversorgung schließen.

Durch die örtlichen Gegebenheiten ist das Wasserwerk in der glücklichen Lage ohne Pumpenbetrieb auszukommen. Um die starken Verbrauchsschwankungen - der Tagesbedarf an Wasser für das gesamte Gemeindegebiet beträgt im Durchschnitt 3200 m³, kann aber bis 5.000 m³ steigen - im Versorgungsgebiet auszugleichen benützt das Wasserwerk 5 Behälter. Sobald der Verbrauch größer wird als die momentane Förderung, geben die Behälter ihr gespeichertes Wasser wieder in das Netz ab.
 
Die Wasserversorgung ist auch bei widrigen Witterungsbedingungen keineswegs gefährdet. Die Qualität des Imster Wassers steht außerdem unter strenger Beobachtung und wird regelmäßig kontrolliert. Von einer staatlich autorisierten Wasseruntersuchungsstelle werden chemische und mikrobiologische Untersuchungen durchgeführt.

 

Sämtliche Trinkwasseranalysen liegen im Wasserwerk auf und können jederzeit eingesehen werden. Die Ergebnisse zeigen immer Werte sehr weit unterhalb der Grenzwerte auf und bezeugen dem Imster Trinkwasser stets einwandfreie Qualität.
 
Die Schaltwarte, welche in den Stadtwerken beheimatet ist, ist die Zentrale und das technische Herzstück der Wassergewinnung und Wasserverteilung der Stadt Imst. Die Fernübertragung der Daten (Messwerte, Sollvorgaben, Meldungen und Befehle) zwischen den Unterstationen erfolgt durch ein hochmodernes Fernmesssteuer- und -überwachungssystem.

Das Wasserwerk in Zahlen

 Versorgte Bewohner 10.080
 Hausanschlüsse (mit eingebauten Wasserzählern)  2.480
 Versorgungsfläche
10 km2
 Anzahl der Quellen (in Verwendung)
 35
 Durchschnittliche Tagesförderung
3.100 m3
 Gesamtförderung pro Jahr  1,2 Mio. m3
 Maximale Tagesförderung
5.200 m3
 Minimale Tagesförderung
 2.800 m3
 Anzahl der Wasserbehälter  6
 Gesamtvorratsvolumen  3.200 m3
 Versorgungsdruck
 3 - 9 bar
 Länge der Hauptleitungen
 87 km
 Länge der Anschlussleitungen
 75 km
 Hydranten
 315 Stück
 Anschlussgrad
 100%
 Wasserhärte  6 - 11 ° dH
  (deutscher Härtegrad)