Wir verbinden Sie mit dem Rest der Welt!

Seit 1987 versorgen die Stadtwerke Imst die Stadtgemeinde Imst, seit 1990 auch die Gemeinde Tarrenz und seit 1992 ebenso die Gemeinde Imsterberg mit Kabel-TV.

1999 wurde die Möglichkeit geschaffen, den Zugang zum Internet über das Kabel-TV Netz herzustellen. Damit brach ein neues Zeitalter an - von nun an war die Digitalisierung nicht mehr aufzuhalten.

Weitere Angebote wie z.B. die Telefonie wurden in den folgenden Jahren eingeführt.

Im Zuge des Biowärme Ausbaues in Imst wurde gleichzeitig ein LWL Netz errichtet. Durch diesen Auf- bzw. Ausbau sind wir in der Lage auch in Zukunft den Anforderungen an die stetig steigenden Internetbandbreiten gerecht zu werden.

Derzeit können rund 3500 Teilnehmer über ein Leitungsnetz von über 200 km Länge analoge Fernseh- und Radioprogramm sowie über 100 Radio- und TV-Sender in digitaler Qualität inklusive dem Lokalsender "Imst TV" empfangen. An die 2500 Internetkunden und über 700 Telefonkunden vertrauen auf die Stadtwerke Imst.

Kabel-TV Imst im Wandel der Zeit

Wir schreiben das Jahr 1987. Die Geburtsstunde für eine Geschichte, die inzwischen bereits 27 Jahre andauert und noch lange nicht sein Ende gefunden hat. Damals entschieden sich der Imster Gemeinderat unter der Führung von Bürgermeister Manfred Krismer und die Stadtwerke Imst unter der Führung von Gebhard Mantl zum Bau eines Kabel-TV-Netzes im Gemeindegebiet.

1995 ERFOLGTE der Startschuss für einen eigenen Infokanal. Ein Sender, der lokale Ereignisse über das Kabel-TV-Netz nach Hause zu den Zusehern brachte. Waren es anfänglich nur stehende Bilder, Mitteilungen und Geburtstagswünsche, die übertragen wurden, so wurde der Infokanal im Laufe der Jahre immer weiter ausgebaut und hat an seiner Beliebtheit bis heute nichts eingebüßt. Heute stellt Imst-TV eine Besonderheit dar. Kaum ein Kabel-TV-Netz in Österreich hat einen derart gut aufgemachten Lokalinformationskanal wie die Kunden der Stadtwerke Imst.

DASS DIE DAMALIGE PTA (Post und Telekom Austria) gerade die Verlegung der Telefonfreileitungen in das Erdreich plante, und sich dadurch eine sehr gute Möglichkeit für eine gemeinsame Verlegung von Kabeln ergab, war mit ein Grund für diese Entscheidung.

IM NOVEMBER 1987 wurden bereits die ersten Kundenanschlüsse mit, aus heutiger Sicht, minimalistischen 7 TV-Programmen aktiviert. Ebenso rasch wie die Anzahl an Programmen wuchs auch die Anzahl an Kunden. 1990 waren es bereits 19 TV-Programme und die Erweiterung der Anlage in das Gemeindegebiet  Tarrenz stellte den nächsten Meilenstein in der Geschichte dar. 1992 folgte dann die weitere Ausbreitung in Richtung Imsterberg. Der eine oder andere Kunde kann sich vielleicht noch an die recht hohen Anschlussgebühren von 8.800,00 Schilling erinnern. Dies war auch notwendig, da der Aufbau des Netzes beträchtliche Summen verschlungen hat.

DEN NÄCHSTEN Meilenstein stellt die Erweiterung um die Möglichkeit, Internet über einen Kabel-TV Anschluss nutzen zu können, dar. Dies geschah 1999, also kurz vor der Jahrtausendwende, zu einem Zeitpunkt an dem die Teilnehmerzahl ca. 1800 Haushalte betrug. Mit einer ‘‘sagenhaften‘‘ Bandbreite von nur 128 kbit/s bot man den ersten Internetkunden der Stadtwerke Imst bereits eine wesentlich schnellere Verbindung als mit einem zu diesem Zeitpunkt üblichen analogen Telefonmodem (33,6kbit/s).Dass dabei der herkömmliche Telefonanschluss nicht mehr benötigt wurde, trug weiter zur Beliebtheit bei. Heute bieten die Stadtwerke Imst Geschwindigkeiten von 20 Mbit/s und mehr an. Mit diesem zusätzlichen Service blieb die Attraktivität eines Kabel-TV-Anschlusses weiterhin sehr hoch. Es wurde auch immer darauf geachtet, dass Preis und Leistung in einem guten Verhältnis standen.

 

 

 

UM NUN DAS Angebot weiter abrunden zu können, entschloss man sich im Jahre 2008, auch noch die Telefonie mit anzubieten. Damit wurden die Stadtwerke Imst zum Triple-Player: Fernsehen, Internet, Telefonie. Alles aus einer Hand und das mit dem gewohnt guten Service. Stolz konnte man von nun an auf ca. 2500 Kabel-TV-Haushalte und ca. 1300 Internet-Kunden mit steigender Zahl an Telefonie-Kunden blicken.

IN DER ZWISCHENZEIT hat man aber auch nicht auf die Zukunft vergessen. Das Fernwärme-Projekt der Biowärme Imst GmbH 2005 stellte wie seinerzeit mit der PTA eine optimale Möglichkeit zur Mitnutzung der geplanten Grabungstätigkeiten dar. Man entschloss sich, parallel zum bestehenden Kabel-TV-Netz ein Glasfasernetz aufzubauen. Schon früh erkannte man, dass das Medium Glasfaser aufgrund seiner enormen Möglichkeiten die Technologie der Zukunft werden wird. In den folgenden Jahren sollte sich diese Entscheidung immer wieder als richtig herausstellen und der Ausbau weiter forciert werden. Die Übernahme des Glasfasernetzes im Pitztal im Jahr 2012 unterstrich ebenfalls die Entscheidung, in die LWL-Übertragungstechnik zu investieren. Damit sind die Stadtwerke Imst auch noch lange in der Zukunft im Stande, den zu erwartenden Bandbreitenbedarf in ihrem Versorgungsgebiet abdecken zu können.

DASS DIE VON der ersten Stunde an im Schützenheim in der Rennstraße untergebrachte Kopfstelle inzwischen aus allen Nähten platzte, ist leicht nachvollziehbar. Ein neuer Standort musste gesucht werden, bei dem auch die Außenanlage (SAT-Empfangsantennen) geschützt  vor Fremdeingriffen  montiert werden kann. Im Umspannwerk in der Fabrikstraße wurde dieser Platz gefunden. Ein eigens für diesen Zweck errichteter Bereich im Untergeschoss des Gebäudes soll von nun an die neue Heimat des Herzstückes der Anlage sein. Die notwendigen Antennen wurden am Dach montiert und die Geräte in einem klimatisierten, notstromversorgten und mit einer Brandschutzanlage  ausgerüsteten Raum untergebracht. Eine besondere Herausforderung stellte dabei die Übersiedelung der einzelnen Komponenten vom Schützenheim ins Umspannwerk dar. Es konnte die Anlage ja nicht einfach abgeschaltet, abmontiert, wieder aufgebaut und eingeschaltet werden. Die Ausfallszeit wäre dabei viel zu lange gewesen. Zum Teil mussten einzelne Komponenten in den Nachtstunden und möglichst unbemerkt von den Kunden übersiedelt werden. Wie man sich leicht vorstellen kann, waren und sind diese Aktionen einer ‘‘Operation am offenen Herzen‘‘ gleichzusetzen. Und die eine oder andere Überraschung ist dabei auch nicht ausgeblieben. Alles in allem ist die Übersiedelung aber gut verlaufen und die neue Heimat hat sich bereits bestens bewährt.

WIE AUCH in der Vergangenheit werden die Stadtwerke Imst, im Besonderen die Abteilung CNI (Cable Net Imst) sich weiterhin den Herausforderungen der Zukunft stellen und ihren Kunden fortschrittliche Produkte und Services rund um die multimediale Versorgung anbieten. Als kleiner Blick in die Zukunft darf für das kommende Jahr 2015 die geplante Einführung von IPTV genannt werden. Dabei wird das uns bekannte Fernseherlebnis auf eine ganz neue Stufe gestellt. Die Übertragung läuft ausschließlich über das im Internet verwendete Internet-Protokoll (IP) und bietet Zusatzfunktionen wie TimeShift (zeitversetztes Fernsehen, nie wieder eine Sendung verpassen), eine Videothek mit aktuellen Hollywood-Blockbustern und einen eigenen persönlichen Videorekorder (PVR, persönlicher Videorekorder) zur Aufnahme Ihrer Lieblingssendung. Das Smartphone oder Tablet mutiert dabei zu einer Fernbedienung oder kann sogar als SecondScreen (zweiter Bildschirm) genutzt werden.

Lassen SIE sich überraschen die Zukunft bleibt spannend!

DERZEIT NUTZEN 3.200 Kabel-TV-Haushalte, 2.300 Internetkunden und 700 Telefonie-Kunden das Angebot der Stadtwerke Imst. Die Abteilung CNI betreut mit 7 qualifizierten das von Tarrenz über Imst, Imsterberg  und Arzl bis ins hinterste Pitztal reichende Netz. Mit den Stadtwerken Imst sind Sie seit über 100 Jahren sicher versorgt - und das wird auch in Zukunft so bleiben!