Netzausbau neue Verkabelung

Neue Verkabelung von Hoch-Imst bis Untermarkter Alm

Netzausbau neue Verkabelung

... zur Geschichte:

Schon in den 1960er Jahren wurde die Netzerweiterung des Mittelspannungsnetzes bis zur Untermarkter Alm ausgeweitet. Im Jahre 1970 sogar bis zur Obermarkter Alm.

1991 erfolgte dann im Zuge des Liftanlagen-Neubaues der Imster Bergbahnen die Verlegung einer weiteren Verbindung bis zur Mittelstation bei der Untermarkter Alm.

... was wird aktuell gemacht?

Derzeit wird das alte Kabel durch ein neues, leistungsfähigeres Erdkabelsystem (Einleitersystem) ersetzt. Der Bauabschnitt erstreckt sich über 2 Jahre, wird heuer bis zur Hälfte verlegt, und wird bis Sommer 2017 fertiggestellt sein.

Kabel-TV Imst im Wandel der Zeit

Kabel-TV Imst im Wandel der Zeit

Fernsehen, Telefonie, Internet

Wir schreiben das Jahr 1987. Die Geburtsstunde für eine Geschichte, die inzwischen bereits 27 Jahre andauert und noch lange nicht sein Ende gefunden hat. Damals entschieden sich der Imster Gemeinderat unter der Führung von Bürgermeister Manfred Krismer und die Stadtwerke Imst unter der Führung von Gebhard Mantl zum Bau eines Kabel-TV-Netzes im Gemeindegebiet.

Erster Eintrag im Tagebuch von Edi Holzknecht

DASS DIE DAMALIGE PTA (Post und Telekom Austria) gerade die Verlegung der Telefonfreileitungen in das Erdreich plante, und sich dadurch eine sehr gute Möglichkeit für eine gemeinsame Verlegung von Kabeln ergab, war mit ein Grund für diese Entscheidung.

IM NOVEMBER 1987 wurden bereits die ersten Kundenanschlüsse mit, aus heutiger Sicht, minimalistischen 7 TV-Programmen aktiviert. Ebenso rasch wie die Anzahl an Programmen wuchs auch die Anzahl an Kunden. 1990 waren es bereits 19 TV-Programme und die Erweiterung der Anlage in das Gemeindegebiet  Tarrenz stellte den nächsten Meilenstein in der Geschichte dar. 1992 folgte dann die weitere Ausbreitung in Richtung Imsterberg. Der eine oder andere Kunde kann sich vielleicht noch an die recht hohen Anschlussgebühren von 8.800,00 Schilling erinnern. Dies war auch notwendig, da der Aufbau des Netzes beträchtliche Summen verschlungen hat.

1995 ERFOLGTE der Startschuss für einen eigenen Infokanal. Ein Sender, der lokale Ereignisse über das Kabel-TV-Netz nach Hause zu den Zusehern brachte. Waren es anfänglich nur stehende Bilder, Mitteilungen und Geburtstagswünsche, die übertragen wurden, so wurde der Infokanal im Laufe der Jahre immer weiter ausgebaut und hat an seiner Beliebtheit bis heute nichts eingebüßt. Heute stellt Imst-TV eine Besonderheit dar. Kaum ein Kabel-TV-Netz in Österreich hat einen derart gut aufgemachten Lokalinformationskanal wie die Kunden der Stadtwerke Imst.

DEN NÄCHSTEN Meilenstein stellt die Erweiterung um die Möglichkeit, Internet über einen Kabel-TV Anschluss nutzen zu können, dar. Dies geschah 1999, also kurz vor der Jahrtausendwende, zu einem Zeitpunkt an dem die Teilnehmerzahl ca. 1800 Haushalte betrug. Mit einer ‘‘sagenhaften‘‘ Bandbreite von nur 128 kbit/s bot man den ersten Internetkunden der Stadtwerke Imst bereits eine wesentlich schnellere Verbindung als mit einem zu diesem Zeitpunkt üblichen analogen Telefonmodem (33,6kbit/s).Dass dabei der herkömmliche Telefonanschluss nicht mehr benötigt wurde, trug weiter zur Beliebtheit bei. Heute bieten die Stadtwerke Imst Geschwindigkeiten von 20 Mbit/s und mehr an. Mit diesem zusätzlichen Service blieb die Attraktivität eines Kabel-TV-Anschlusses weiterhin sehr hoch. Es wurde auch immer darauf geachtet, dass Preis und Leistung in einem guten Verhältnis standen

UM NUN DAS Angebot weiter abrunden zu können, entschloss man sich im Jahre 2008, auch noch die Telefonie mit anzubieten. Damit wurden die Stadtwerke Imst zum Triple-Player: Fernsehen, Internet, Telefonie. Alles aus einer Hand und das mit dem gewohnt guten Service. Stolz konnte man von nun an auf ca. 2500 Kabel-TV-Haushalte und ca. 1300 Internet-Kunden mit steigender Zahl an Telefonie-Kunden blicken.

IN DER ZWISCHENZEIT hat man aber auch nicht auf die Zukunft vergessen. Das Fernwärme-Projekt der Biowärme Imst GmbH 2005 stellte wie seinerzeit mit der PTA eine optimale Möglichkeit zur Mitnutzung der geplanten Grabungstätigkeiten dar. Man entschloss sich, parallel zum bestehenden Kabel-TV-Netz ein Glasfasernetz aufzubauen. Schon früh erkannte man, dass das Medium Glasfaser aufgrund seiner enormen Möglichkeiten die Technologie der Zukunft werden wird. In den folgenden Jahren sollte sich diese Entscheidung immer wieder als richtig herausstellen und der Ausbau weiter forciert werden. Die Übernahme des Glasfasernetzes im Pitztal im Jahr 2012 unterstrich ebenfalls die Entscheidung, in die LWL-Übertragungstechnik zu investieren. Damit sind die Stadtwerke Imst auch noch lange in der Zukunft im Stande, den zu erwartenden Bandbreitenbedarf in ihrem Versorgungsgebiet abdecken zu können.

DASS DIE VON der ersten Stunde an im Schützenheim in der Rennstraße untergebrachte Kopfstelle inzwischen aus allen Nähten platzte, ist leicht nachvollziehbar. Ein neuer Standort musste gesucht werden, bei dem auch die Außenanlage (SAT-Empfangsantennen) geschützt  vor Fremdeingriffen  montiert werden kann. Im Umspannwerk in der Fabrikstraße wurde dieser Platz gefunden. Ein eigens für diesen Zweck errichteter Bereich im Untergeschoss des Gebäudes soll von nun an die neue Heimat des Herzstückes der Anlage sein. Die notwendigen Antennen wurden am Dach montiert und die Geräte in einem klimatisierten, notstromversorgten und mit einer Brandschutzanlage  ausgerüsteten Raum untergebracht. Eine besondere Herausforderung stellte dabei die Übersiedelung der einzelnen Komponenten vom Schützenheim ins Umspannwerk dar. Es konnte die Anlage ja nicht einfach abgeschaltet, abmontiert, wieder aufgebaut und eingeschaltet werden. Die Ausfallszeit wäre dabei viel zu lange gewesen. Zum Teil mussten einzelne Komponenten in den Nachtstunden und möglichst unbemerkt von den Kunden übersiedelt werden. Wie man sich leicht vorstellen kann, waren und sind diese Aktionen einer ‘‘Operation am offenen Herzen‘‘ gleichzusetzen. Und die eine oder andere Überraschung ist dabei auch nicht ausgeblieben. Alles in allem ist die Übersiedelung aber gut verlaufen und die neue Heimat hat sich bereits bestens bewährt.

WIE AUCH in der Vergangenheit werden die Stadtwerke Imst, im Besonderen die Abteilung CNI (Cable Net Imst) sich weiterhin den Herausforderungen der Zukunft stellen und ihren Kunden fortschrittliche Produkte und Services rund um die multimediale Versorgung anbieten. Als kleiner Blick in die Zukunft darf für das kommende Jahr 2017/2018 die geplante Einführung von IPTV genannt werden. Dabei wird das uns bekannte Fernseherlebnis auf eine ganz neue Stufe gestellt. Die Übertragung läuft ausschließlich über das im Internet verwendete Internet-Protokoll (IP) und bietet Zusatzfunktionen wie TimeShift (zeitversetztes Fernsehen, nie wieder eine Sendung verpassen), eine Videothek mit aktuellen Hollywood-Blockbustern und einen eigenen persönlichen Videorekorder (PVR, persönlicher Videorekorder) zur Aufnahme Ihrer Lieblingssendung. Das Smartphone oder Tablet mutiert dabei zu einer Fernbedienung oder kann sogar als SecondScreen  (zweiter Bildschirm) genutzt werden.

Lassen SIE sich überraschen die Zukunft bleibt spannend!

DERZEIT NUTZEN 3.200 Kabel-TV-Haushalte, 2.300 Internetkunden und 700 Telefonie-Kunden das Angebot der Stadtwerke Imst. Die Abteilung CNI betreut mit 7 qualifizierten das von Tarrenz über Imst, Imsterberg, Mils und Arzl bis ins hinterste Pitztal reichende Netz. Mit den Stadtwerken Imst  sind Sie seit über 100 Jahren sicher versorgt - und das wird auch in Zukunft so bleiben!

Netzausbau Transformatorstationen 2015

Netzausbau Transformatorstationen 2015

Transformatorstation UST. Hofer - Langasse neu

… was wird getan?

Der steigende Strombedarf im Bereich Langgasse erfordert die Neuerrichtung einer Umspannstation mit zugehöriger Kabelanbindung auf der Spannungsebenen von 10 kV.

Diese ersetzt eine bereits seit dem Jahre 1991 in Betrieb befindliche Schalt- bzw. Umspannstation.

Der Standort befindet sich in unmittelbarer Nähe zur Bestandstation, auf der Parkfläche des Hofer-Marktes Langgasse.

Zu diesem Zwecke wurde eine Grundteilung vorgenommen, wobei der erforderliche Platzbedarf von den Stadtwerken Imst angekauft wurde.

Die Umspannanlage wurde als Doppel-Trafostation errichtet um eine wesentliche Steigerung der Versorgungskapazität zukünftig zu gewährleisten.

Die bauliche Ausführung der Umspannstation ist in Vollbetonweise ausgeführt sowie die Schalteinrichtungen nach den neuesten Richtlinien der Anlagentechnik und den aktuellen Vorschriften errichtet.

… wie wird gearbeitet?

 

Transformatorstation Ust. Lehranstalt neu

… was wird getan?

Die bereits in den 40er Jahren erbaute Umspannstation „Ust. Lehranstalt“ muss zur Verbesserung des steigenden Verkehrsflusses, und der damit resultierenden Straßenverbreiterung, weichen.

Die Gelegenheit wurde von der Stadtgemeinde Imst und den Stadtwerke Imst wahrgenommen, um in einem gemeinsamen Straßen- bzw. Energieprojekt Verbesserungen  herbeizuführen.

So wurde eine neue Umspannstation, mit 3-facher Leistungskapazität zur Sicherstellung der zukünftigen Energieversorgung errichtet.

Im Anschluss daran wurde das alte Bauwerk abgerissen.

Das neuerrichtete Gebäude erfüllt nun mehrfache Zwecke wie:

  1. 1. eine wichtige Innenstadt-Mittelspannungsschaltstelle zur Netzsteuerung
  2. 2. die Aufrechterhaltung der heutigen- bzw. Erweiterung der zukünftigen Ortsversorgung
  3. 3. zentraler Netzpunkt für die Kommunikationseinrichtungen wie Internet, Telefonie und Kabel-TV

Das gesamte Projekt wurde erst durch Grenzbereinigungen- bzw. Grundabtausch zwischen Land Tirol, der Stadtgemeinde Imst und Hotel Post möglich.

Die konstruktive Zusammenarbeit und der Einsatz aller war äußerst wichtig, um die gesetzten Ziele gemeinsam verwirklichen zu können.

… wie wird gearbeitet?

Vitalkur für die zwei ,,besten Pferde im Stall“

Vitalkur für die zwei ,,besten Pferde im Stall“

25 Jahre Kraftwerk Salvesenbach und 18 Jahre Kraftwerk Starkenbach.

 

Am 9.9.1988 wurden die Turbinen des Kraftwerks Salvesenbach angedreht. Die offizielle Inbetriebnahme erfolgte für beide Kraftwerke (Salvesenbach und Alpeil) 1989, diese feiern somit heuer ihr 25-jähriges ,,Dienstjubiläum“.

DIESE Kraftwerksanlagen wurden gemeinsam erbaut (Herstellungskosten: Salvesenbach ca. 70 Mio. ATS oder € 5,1 Mio.; Alpeil 52 Mio. ATS oder € 3,8 Mio.) und tragen seither einen maßgeblichen  Anteil zur Energie-und Wasserversorgung von Imst und Umgebung bei. Aber auch unser Kraftwerk Starkenbach, Inbetriebnahme im Jänner 1996, versieht seinen Dienst bereits seit 18 Jahren ohne größere Ausfälle und Stillstände. Beide Kraftwerke, Salvesen- und Starkenbach, produzieren je ca. 17 Mio.kWh im Jahr und decken somit ca. 75% des Imster Stromverbrauches.

DAS fortgeschrittene Betriebsalter nahmen die Stadtwerke Imst zum Anlass, den Anlagen ein angemessenes Retrofit-Programm angedeihen zu lassen, bei dem alle Komponenten auf ordnungsgemäße Funktion getestet und Sanierungsmaßnahmen umgesetzt werden.

DIE TESTS und Kontrollarbeiten wurden bereits im Laufe des Jahres 2013 gemacht und auszutauschende Komponente bereits im Vorfeld angefertigt und bereitgehalten, um die Stillstandszeiten möglichst kurz zu halten. Mit den geplanten Abschaltungen im Frühjahr 2014 wurden die erforderlichen Sanierungsarbeiten umgesetzt.

DIE ARBEITEN konnten teilweise durch unser fachkundiges Kraftwerkspersonal in Eigenregie bzw. unter Mithilfe bzw. Anleitung von anerkannten Fachfirmem ausgeführt werden.

DIE REVISIONEN bezogen sich im Wesentlichen auf folgende Anlagenteile und Arbeitsumfänge:

Generatoren

  1. Endoskopie der Wicklungen, Reinigung der Rotor- und Feldwicklungen, visuelle Kontrolle der Generatoren
  2. Messen der Wicklungswiderstände und Isolationswerte,
  3. Kupplungsrevision zwischen Generatoren und den Turbinen,
  4. Tausch der Lager, Vermessen der Lagersitze,
  5. Generatorwellen einrichten und neu kuppeln,
  6. Wärmetauscher auf Dichtheit überprüfen,
  7. Überprüfen aller wichtigen Anschlüsse und Verbindungen auf Sauberkeit und festen Sitz,
  8. Messen der Betriebs-Schwingungen.

Absperr- und Schutzorgane:

DIE ROHRBRUCHKLAPPE, die Füllschieber und Füllleitungen im Kraftwerk Salvesnbach sowie die jeweiligen Einlauf – Kugelschieber der drei Kraftwerke:

  1. Erneuerung der Dichtsätze,
  2. Aufschweißen und Wiederherstellen der abgenutzten Metalloberflächen,
  3. Ersetzen mancher Verschleißteile durch Original – Ersatzteile oder Neuanfertigungen,
  4. Funktionskontrolle

DIE ABSPERR UND SCHUTZORGANE wurden ausgebaut, in die Fachwerkstätte transportiert und dort in ihre Komponenten zerlegt. Nach mehrtägigem Sanierungsaufwand, dem Zusammenbau und den entsprechenden Funktionsüberprüfungen erfolgte der Wiedereinbau.

DIE SANIERUNGSARBEITEN wurden im Mai abgeschlossen und es wurden ca. €120.000,- in den werterhaltenden und hoffentlich weiterhin störungsfreien Betrieb investiert.

Sanierung Alpeilquellen

Sanierung Alpeilquellen

Trinkwasserkraftwerk Alpeil in hochalpiner Lage in vier Monaten saniert

Am Fuße der steil aufragenden Felswände der Heiterwand befinden sich in ca.1600 m Seehöhe die Alpeilquellen auf ,,Tarreter“ Gemeindegebiet. Bis zu 200 Liter pro Sekunde bestes Trinkwasser sprudeln aus den Felsklüften.

DEM LANG ersehnten Wunsch der Erschließung diesen enormen Trinkwasserpotentiales wurde mit einem Gemeinschaftsprojekt 1988 Rechnung getragen. Durch die Errichtung des Trinkwasserkraftwerkes Alpeil durch die Stadtwerke Imst konnte die Fassung und der Leitungsbau realisiert werden und wird seit 1990 das Wasser in die Hochbehälter Rotanger  (ca. 250 m³/Tag) und Rastbühel eingeleitet. Von dort erfolgt die Verteilung in die Ortsnetze von Tarrenz und Imst. Die Gemeinden Arzl und Karres werden über das Imster Ortsnetz mitversorgt, auch die Gemeinde Karrösten hat eine Option zur Nutzung des Trinkwassers aus den Alpeilquellen.

IN DEN LETZTEN Jahren zeigten die laufenden Durchflussmessungen bei der Ostquelle kontinuierliche Rückgänge im Wasserdargebot. Diese primär einem reduzierten Schüttvolumen zugedachte Reduktion zeigte sich jedoch im Laufe der Zeit als bautechnisches Problem. Die Dichtheit beim Felsanschluss war nicht mehr gegeben, dies führte zu einem schleichenden Wasserverlust.

Im ÄUSSERST schneereichen Winter 2011/2012 war das Bauwerk massiven Schnee-und Lawinenlasten ausgesetzt, es zeigte sich nach der Ausaperung im Spätsommer 2012 ausgeprägte Risse in der Decke des Fassungsbauwerkes. Nachdem die Bauwerksstabilität nicht mehr gegeben war, musste in der Kürze der Zeit vor dem Winter 2012/2013 die Abstützung der Decke des Bauwerkes vorgenommen werden.

IM BEWUSSTSEIN der Tatsache, dass mit den Rissen in der Decke Tagwässer eindringen können und damit die Trinkwassertauglichkeit der gesammelten Wässer nicht mehr gegeben wäre, wurde über den Winter ein Sanierungskonzept ausgearbeitet.

DIE HOCHALPINE Lage mit den sehr begrenzten Platzverhältnissen vor Ort (umseitig abschüssiges bzw. steil aufragendes Gelände), Steinschlag, keine Wegerschließung (1Stunde Fußmarsch zur Baustelle, erschwerter Materialtransport nur mittels Hubschrauber, keine Großgeräte etc.) stellten bereits die Planung vor eine große Herausforderung.

UNTER AUSNUTZUNG des alten Bauwerkes als Wasserhaltung sollte ein systemgleiches Bauwerk aufgesetzt werden. Gegenüber der ursprünglichen Plattenfundierung wurde ein  Streifenfundament, möglichst tief abgesenkt, um eine Unterströmung  künftig verhindern zu können, ausgeführt. Die Deckenkonstruktion  wurde in deutlich verstärkter Form (Verdoppelung der Deckenstärke) angepasst an die hohen Schnee-und Lawinenlasten.

ZUM SCHUTZ vor Steinschlag wird das Bauwerk keilförmig überschüttet, um eine Dämpfung für herabstürzende Steine zu erreichen. Dies wirkt sich auch positiv bei der Umlenkung von herabstürzenden Lawinen aus. Als Schüttmaterial diente der abgetragene Beton, welcher vor Ort gebrochen und nach Entfernung des Bewehrungsstahles eingebaut wurde.

DIE ARBEITEN wurden unmittelbar nach Ausaperung Mitte Juli 2013 gestartet und mit Ende Oktober fertiggestellt, in der Hoffnung, dass nunmehr die Trinkwasserversorgung wieder für die kommenden Jahrzehnte gewährleistet ist.

DER DANK gilt den Mitarbeitern der ausführenden Firma HTB, den Mitarbeitern der Stadtwerke und den Projektbetreuern DI Jörg Henzinger und DI Jürgen Ewerz.

Fakten:

Aushub/Erdbau: ca.200 m³
Beton: 288,6 m³
Stahl: ca. 15 t
Anker/Pfähle: ca. 150 m
Transportflüge: ca. 700 Rotationen
Letzte Freileitung der Stadtwerke Imst außer Betrieb!

Letzte Freileitung der Stadtwerke Imst außer Betrieb!

Im August 1961 erging die Erlaubnis der Tiroler Wasserkraftwerke A.G. an die Stadtwerke Imst ,,die 2 Gschnallen-Höfe aus ihrem Elektrizitätswerk" versorgen zu dürfen. Damit wurde die Elektrifizierung des abseits gelegenen Weilers Gschnallenhöfe eingeleitet.

In der ca. 800 m langen Waldschneise wurden 15 Stück Lärchenmasten (beigestellt von der Bezirksforstinspektion) von Gunglgrün bis zu den Gschnallenhöfen aufgestellt, mit im Luftraum gespannten Kabeln versehen („Freileitung") und damit Licht in die Haushalte gebracht.

Dem Gebäudezuwachs und dem gestiegenen Verbrauch wurde Ende der 90-iger Jahre Rechnung getragen. In Kombination mit dem Ausbau der Umspann­station am „Müllplatz" (Anbindung mittels Erdkabel von der Stadt heraus) wurde eine 2. Freileitung parallel zur Bundesstraße aufgebaut und in den Bestand eingebunden.

Diese Leitung diente bis heute der Stromversorgung und war bei diversen extremen Witterungs­verhältnissen eine permanente Herausforderung für die Mitarbeiter der Stadtwerke Imst.

Im Herbst 2012 wurde mit der Sicherstellung einer modernen Versorgung (Wasser, Strom und Telekommunikations­technik) für den Weiler Gschnallenhöfe begonnen. Ca. 650 lfm Wasserleitung und Mittelspannungsstromkabel wurden in den Boden verlegt und eine Trafostation errichtet. Sämtliche Gebäude wurden über Niederspannungs­erdkabel (ca. 240 lfm) im Frühjahr 2013 angeschlossen.

Weiters wurden eine Lichtwellenleiteranbindung vorgenommen und die Kabel für eine zukünftige Straßenbeleuchtung mitverlegt. Mit dem Abbau der Leitungen und der Demontage der Masten werden die Arbeiten abgeschlossen und die letzte „Freileitung" in Imst Geschichte.

Photovoltaikanlage Glenthof

Photovoltaikanlage Glenthof

Die PV - Anlage Glenthof 1 wurde zur Gänze von den Stadtwerken Imst finanziert. 

PV – Anlage Glenthof 1:

Baujahr: 2012

Inbetriebnahme: 25.04.2012

Leistung: 72.000 Watt (72 kWp)

5 Wechselrichter Solarmax 15 MT

Jahresstromerzeugung prognostiziert: 68.000 kWh

Jahresstromerzeugung real: (25.04.2012 – 25.04.2013) 78.000 kWh dank hochwertiger Module und Bauteile (nur Qualitätsprodukte)

Die PV – Anlage Glenthof 2 wurde über ein Bürgerbeteiligungsmodell finanziert, das großen Anklang gefunden hatte. Die Stadtwerke Imst haben somit im Punkt Ökostrom wieder einen großen Schritt  in die richtige Zukunft getätigt und ihre Stromerzeugung um ca. 140.000 kWh gesteigert.

PV – Anlage Glenthof 2:

(Bürgerbeteiligungsmodell)

Baujahr: 2013

Inbetriebnahme: 24.04.2012

Leistung: 72.000 Watt (72 kWp)

5 Wechselrichter Solarmax 15 MT

Jahresstromerzeugung prognostiziert: 68.000 kWh

Ertrag im Mai trotz schlechten Wetters: 9.000 kWh

Elektrische Erschliessung Sonnberg 2000

Elektrische Erschliessung Sonnberg 2000

Seit Mitte der 80iger Jahre haben die Stadtwerke Imst, fast 100% der Stromversorgungsleitungen, von Freileitungen auf eine Erdkabelnetz umgebaut.

Derzeit wird das neue Siedlungsgebiet „Sonnberg 2000“ mit 81 Bauplätzen verkabelt.

Bauzeit von April 2008 bis Dezember 2009