Elektrifizierung Maldonalm 2017

Elektrifizierung Maldonalm 2017

In der 2. Aprilwoche 2017 wurden die Arbeiten für die Elektrifizierung der Maldonalm begonnen, welche dann unter einigen witterungsbedingten Unterbrechungen in der 1. Juniwoche 2017 abgeschlossen werden konnten.

Die hierfür notwendigen ca. 6,3 Kilometer langen Grabungsarbeiten, samt Verlegung eines über die Stadtwerke Imst angekauften Hochspannungskabels für Strom und einer LWL Leitung für Telefon und Internet, wurden von der Firma Fiegl Tiefbau GmbH & Co. KG aus Ötztal-Bahnhof, fachgerecht ausgeführt. Der Anbau der Trafostation auf der Maldonalm wurde vom städtischen Bauhof errichtet.

WVA - Teilwiesen- Linserhof, Hochbehälter Hochmoos

WVA - Teilwiesen- Linserhof, Hochbehälter Hochmoos

1913 wurde vom Tarrenzer  „Hansele“ Linser (vulgo Lämpeler) ein Grundstück in den Imster Teilwiesen angekauft, 1914 der „Linserhof“ erbaut und ab 1922 die Gastwirtschaft betrieben.  Die Wasserversorgung erfolgte dabei immer aus den Hochmoosquellen, welche auch den Vierlingsee (heute bekannt als Linser-See) speisten. Mitte der 60er Jahre wurde durch Hermann Linser die Hochmoosquelle gefasst und für das Alpenhotel Linserhof und seine Nebengebäude eine private Trinkwasserverorgungsanlage erbaut.

Die Imster Stadtwerke haben 2016 einen den technischen und hygienischen Ansprüchen gerechten Hochbehälter errichtet und das gesamte Leitungssystem bis hin zu den Häusern komplett erneuert. Bisher unversorgte Bestandsobjekte wurden angeschlossen und ist somit nunmehr das gesamte Stadtgebiet am öffentlichen Trinkwasserversorgungsnetz angeschlossen.

Mit dem Bau einer zusätzlichen direkten Verbindungsleitung zum Hochbehälter „Belmont“ wurde der Ringschluss hergestellt und kann nun der gesamten Siedlungsbereich „Teilwiesen“ wechselweise von den Hochbehältern bedient werden, wodurch eine hohe Versorgungs­sicherheit gewährleistet ist. Modernste Elektronik garantiert eine nahtlose Überwachung in qualitativer und quantitativer Hinsicht und kann über ein Visualisierungsprogramm die Fernüberwachung und der Fernzugriff erfolgen.

Wassermeister Franz Posch, der maßgeblich zum Gelingen des Projektes beigetragen hat und sein designierter Nachfolger Bernhard Senn an der Steuereinrichtung im neuen Hochbehälter.

Technische Daten:

Bauart: „Brillenbehälter“ mit vorgesetzter Schieberkammer in Stahlbetonbauweise (260 m³ Beton, 29.000 kg Stahl)

Speicherinhalt: Gesamtspeicher 260.000Liter, 130 m³ pro Wasserkammer

Rohrnetz: ca. 950 lfm Wasserleitungsrohre GGG (Guss)

Errichtungskosten: ca. € 600.000,- netto

Anläßlich des österreichweiten Trink'wasser-tages am 23.Juni 2017, wurde die Trinkwasserversorgungsanlage und der Hochbehälter Hochmoos mit Einweihung und Segnung der Anlage durch unseren Herrn Pfarrer Kons. Alois Oberhuber feierlich seiner Bestimmung übergeben.

Gruppenfoto mit den Vertretern der Eigentümerin, Behörde, planenden und ausführenden Firmen.

Verwaltungsausschussobmann MMag. Stefan Krismer, DI Thomas Huber Stadtwerke Imst, Bgm. Stefan Weirather, DI Thomas Walch Kulturbauamt Imst, DI Englbert Gstrein ZT Gstrein GmbH, Ing. Thomas Siegele Fa. Strabag (v.l)

Eröffnungsfeier im kleinen Rahmen mit allen direkten an der Projektumsetzung Beteiligten.

Wenn Sie sich den Auszug aus der Analyse der Versorgungszone Imst Stadt vergrößert ansehen möchten,   >> Klicken Sie auf das Bild <<

Weitere Versorgungszonen und deren Härte/Gesamthärte °dH (Für die Einstellung bei Ihrer Kaffe- bzw. Waschmaschine):

Versorgungszone Sonnberg: 11,4 °dH | Versorgungszone Gunglgrün 11,7 °dH | Versorgungszone Hoch Imst 13,7 °dH

KEM-Projekt (Klima- und Energiemodellregion)

KEM-Projekt

2014 wurde der Bezirk Imst, mit 24 teilnehmenden Gemeinden, zur Klima- und Energiemodellregion ernannt. Die Stadtwerke Imst, haben als zentraler Energieversorger bei der Erstellung des generellen Konzeptes mitgearbeitet.

Für das Unternehmen Stadtwerke Imst wurden in weiterer Folge Maßnahmen im Detail geplant, zur Förderung eingereicht und in den letzten beiden Jahren umgesetzt.

Bewusstseinsbildung und Vorbildwirkung standen und stehen dabei im Vordergrund der Überlegungen. Für kurze Erledigungsfahrten innerhalb der Stadt wurde für die Mitarbeiter ein e-Kleinauto und 2 e-Bikes angeschafft.

Mit dem Bau der Ladestation für e-Autos und e-bikes am Rathausplatz soll die nachhaltige Mobilität in der Stadt gefördert werden.

Neue E-Ladestation

Die E-Ladestation im Bereich des Rathauses umfasst eine Ladesäule für 2 Elektroautos (Typ 2 Stecker) mit einer Ladeleistung von 22 KW.

Weiters können 5 E-Bikes gleichzeitig aufgeladen werden. Hier können zudem die wertvollen Akkus in versperrbaren Kästen geladen werden. Der Strom wird vorerst als Serviceleistung der Stadtwerke Imst kostenlos abgegeben.

Die Ladestation wurde in Zentrumsnähe situiert um die Ladezeit mit einem Besuch in der Innenstadt überbrücken zu können.

Sparkassen-Tiefgarage

Sparkassen-Tiefgarage

Die Tiefgarage bietet Ihnen 53 Parkplätze.

Die Tiefgarage ist täglich von 06:00 bis 23:00 Uhr geöffnet.

Eine Ausfahrt aus der Tiefgarage ist jeder Zeit möglich.
Die erste halbe Stunde parken Sie gratis.

Baubeginn September 2015

 

Baufortschritt

 

Inbetriebnahme:

  • 12.12.2016

 

Anlagentechnik

Bei der Einfahrt erhalten sie einen Chip-Coin – darauf werden Ihre Parkdaten gespeichert. Am Ende der Parkdauer entwerten Sie den Chip-Coin am Kassaautomaten. Die Bezahlung ist sowohl in bar als auch mit Bankomatkarte möglich.

ZUR GENAUEREN BETRACHTUNG BITTE AUF DAS BILD KLICKEN!

Tarife

 

 Erste ½ Stunde

€  0,00

 Jede weitere ½ Stunde

€  0,50

 4 bis 6 Stunden

€  4,50

 6 bis 12 Stunden

€  7,00

 12 bis 24 Stunden

€ 12,00

 Jeden weiteren Tag

€ 12,00

 Chip-Coin-Verlust

€ 40,00

Imster Stromnetz wird SMART

Imster Stromnetz wird SMART

Ab Herbst stellen die Stadtwerke Imst von den alten, manuellen Ferraris-Zählern auf die digitale Smart-Metering-Technologie um. Bis 2019 sollen alle Imster Haushalte mit den intelligenten Messgeräten ausgestattet sein. Der Wechsel bringt mehr Komfort, Transparenz und Sparpotenzial.

Bequem zur Energiewende.

„Mit den elektronischen Stromzählern, auch Smart Meter genannt, zieht die Zukunft in unserem Netzgebiet ein“, erklärt Dipl. Ing. Thomas Huber von den Stadtwerken Imst. Ein wesentlicher Vorteil der neuen Messgeräte ist die tägliche, automatische Übertragung der Verbrauchswerte. Damit entfällt die alljährliche manuelle Ablesung und eine centgenaue Abrechnung wird möglich. Weitere Pluspunkte: leichtere Abwicklung von Umzügen, flexible Tarifgestaltung und innovative Schnittstellen für zukunftsträchtige Konzepte wie Home Automation.

Smart Meter bieten eine Reihe komfortabler Funktionen:

  • Anzeige der Verbrauchswerte für den Kunden (am Gerät und via Webportal).
  • Fernablesung möglich.
  • Ein-und Abschaltung aus der Ferne möglich.
  • Schnittstelle für Smart Home gegeben.

Energie und Geld sparen.

Über ein eigenes Onlineportal kann der Konsument seinen Verbrauch einsehen und gezielt nach Stromfressern suchen. Manchmal sind es auch irrtümlich eingeschaltete oder falsch angeschlossene Geräte, die die Stromrechnung nach oben treiben. „Energieeffizienz ist uns wichtig. Die Umstellung auf Smart Meter macht den Stromverbrauch für unsere Kunden viel transparenter“, freut sich der Direktor der Stadtwerke Imst. „Auf Wunsch können wir sogar Viertelstunden-Werte auslesen. Das ergibt einen guten Überblick über den Stromverbrauch im Tageslauf.“ Gut zu wissen: Die Datenübertragung erfolgt verschlüsselt über die Stromzuleitung und die Speicherung der Messdaten entspricht dem geltenden Datenschutzrecht.

Zählertausch ab Herbst 2016.

Die Stadtwerke Imst sind gesetzlich verpflichtet, bis Ende 2019 alle bestehenden Stromzähler in ihrem Netzgebiet durch Smart Meter zu ersetzen. ,,Bereits ab Ende August erhalten die ersten Kunden die neuen Zähler, wofür rechtzeitig ein eigener Termin vereinbart wird'', kündigt Betriebsleiter Ing. Alois Spiss an. Er erklärt weiter, dass der Zählerwechsel sich in ca. 30 Minuten erledigen lässt und keinen Schmutz verursacht. Es fallen dazu keine zusätzlichen Kosten für den Stromkunden an. Für weitere Fragen stehen die Mitarbeiter der Stromverrechnung unter +43 5412 63324-27 bzw. -28 gerne zur Verfügung. Detaillierte Infos auf der Homepage der Stadtwerke Imst (www.stwimst.at) und der Regulierungsbehörde E-Control Austria (www.e-control.at).

Welche Vorteile habe ich als Kunde durch Smart Meter?

Bequemere Ablesung, Exakte Rechnung, Flexible Tarife, Beitrag zur Energiewende, Komfort bei An-und Ummeldungen, Besserer Überblick, Energiesparen. Intelligenz zählt - auch beim Stromverbrauch!

Netzausbau Transformatorstationen 2016

Netzausbau Transformatorstationen 2016

Transformatorstation UST. Brennbichl 2

... was wird getan?

Im Ortsteil Brennbichl wurde durch die Neuerrichtung des Agrarzentrums West mit Stromerzeugungsanlagen (Photovoltaik), der Erweiterung des Einkaufsmarktes Hofer und den noch in Zukunft geplanten Neuerrichtungen von Betrieben und Wohngebäuden, die Stromversorgung knapp.

So war die Errichtung der neuen Umspannstation unumgänglich.

Zu diesem Zwecke wurde durch einen Grundabtausch mit der Grundbesitzerin Dr. Maria Hauser ein Standort der neuen Umspannstation geschaffen.

Die Umspannstation wurde als von außen bedienbare Kompaktstation in Vollbetonbauweise errichtet, und ins Strom- bzw. Kabel-TV-Netz der Stadtwerke Imst integriert.

... wie wird gearbeitet?

Die Bilder zeigen den Bau sowie die Außenansicht der Anlage.

 

Transformatorstation UST. Langgasse 2

... was wird getan?

Auch im Ortsteil Langgasse wurde die Neuerrichtung einer zusätzlichen Umspannstation notwendig.

Grund dafür sind hauptsächlich die Entstehung der neuer Wohnanlagen, und zwar dem Langgassepark Projektbau GmbH der Fa. Canal, als auch der Neuen Heimat Tirol.

Der Bau der neuen Umspannstation wurde durch einen Grundankauf der Stadtwerke Imst von den Anrainern, der Familie Brunner Adi, möglich.

Die Umspannstation wurde als begehbare Schaltstation in Vollbetonbauweise errichtet, und ins Strom- bzw. Kabel-TV-Netz der Stadtwerke Imst integriert.

...wie wird gearbeitet?

Die Bilder zeigen eine Innenansicht, der im Eigenbau geschaffenen Niederspannungs-Schaltanlage sowie die Außenansicht der Umspannstation, welche noch fertiggestellt werden muss.

 

Transformatorstation Kugelgasse 2

... was wird getan?

In der Kugelgasse war die Neuerrichtung einer zusätzlichen Umspannstation notwendig.

Auslöser dieser Erweiterung des Stromnetzes war der Neubau der Wohnanlage Kugelgasse/Engereweg der TIGEWOSI.

Die Trafostation ermöglicht zum einen die Versorgung von 6 Wohnbauten der TIGEWOSI, als auch den sicheren Bestand der Wohnhäuser der Kugelgasse und Engereweg.

Die zur Verfügungsstellung eines Baugrundes bzw. die Betreiberrechte für die neuen Umspannstation, wurden mittels eines Dienstbarkeitsvertrages mit der TIGEWOSI abgeschlossen.

Die Umspannstation wurde als von außen bedienbare Kompaktstation in Vollbetonbauweise errichtet, und ins Strom- bzw. Kabel-TV-Netz der Stadtwerke Imst integriert.

...wie wird gearbeitet?

Das Bild zeigt die Außenansicht der Anlage, welche sich derzeit noch im Bau befindet.

 

Transformatorstation Sonnberg 2000

... was wird getan?

Die Umspannstation Ust. Kloster Sonnberg, welche sich im ehemaligen Schulgebäude befindet, muss dem rasant steigenden Wohnbau am Sonnberg weichen.

Das Gebäude wird in naher Zukunft abgerissen.

Ein neuer Umspannstations-Standort wurde notwendig, und im Vorbereich des Gebäudes gefunden.

Die Umspannstation wurde als begehbare Schaltstation in Vollbetonbauweise errichtet, und ins Strom- bzw. Kabel-TV-Netz der Stadtwerke Imst integriert.

Das neuerrichtete Gebäude erfüllt für die Stadtwerke Imst somit wichtige Zwecke wie Mittelspannungsschaltstelle zwischen Sonnberg und Gunglgrün,

die Aufrechterhaltung der bestehenden- bzw. zur Erweiterung der zukünftigen Ortsversorgung.

Weiters ist sie einen zentraler Netzpunkt für die IT-Anlagen wie Internet, Telefonie und Kabel-TV.

...wie wird gearbeitet?

Die Bilder zeigen das Umspannstationsgebäude bei seiner Anlieferung und eine Ansicht der bereits getätigten Anschlüsse.

Netzausbau neue Verkabelung

Netzausbau neue Verkabelung

Neue Verkabelung von Hoch-Imst bis Untermarkter Alm

... zur Geschichte:

Schon in den 1960er Jahren wurde die Netzerweiterung des Mittelspannungsnetzes bis zur Untermarkter Alm ausgeweitet. Im Jahre 1970 sogar bis zur Obermarkter Alm.

1991 erfolgte dann im Zuge des Liftanlagen-Neubaues der Imster Bergbahnen die Verlegung einer weiteren Verbindung bis zur Mittelstation bei der Untermarkter Alm.

... was wird aktuell gemacht?

Derzeit wird das alte Kabel durch ein neues, leistungsfähigeres Erdkabelsystem (Einleitersystem) ersetzt. Der Bauabschnitt erstreckt sich über 2 Jahre, wird heuer bis zur Hälfte verlegt, und wird bis Sommer 2017 fertiggestellt sein.

Kabel-TV Imst im Wandel der Zeit

Kabel-TV Imst im Wandel der Zeit

Fernsehen, Telefonie, Internet

Wir schreiben das Jahr 1987. Die Geburtsstunde für eine Geschichte, die inzwischen bereits 27 Jahre andauert und noch lange nicht sein Ende gefunden hat. Damals entschieden sich der Imster Gemeinderat unter der Führung von Bürgermeister Manfred Krismer und die Stadtwerke Imst unter der Führung von Gebhard Mantl zum Bau eines Kabel-TV-Netzes im Gemeindegebiet.

Erster Eintrag im Tagebuch von Edi Holzknecht

DASS DIE DAMALIGE PTA (Post und Telekom Austria) gerade die Verlegung der Telefonfreileitungen in das Erdreich plante, und sich dadurch eine sehr gute Möglichkeit für eine gemeinsame Verlegung von Kabeln ergab, war mit ein Grund für diese Entscheidung.

IM NOVEMBER 1987 wurden bereits die ersten Kundenanschlüsse mit, aus heutiger Sicht, minimalistischen 7 TV-Programmen aktiviert. Ebenso rasch wie die Anzahl an Programmen wuchs auch die Anzahl an Kunden. 1990 waren es bereits 19 TV-Programme und die Erweiterung der Anlage in das Gemeindegebiet  Tarrenz stellte den nächsten Meilenstein in der Geschichte dar. 1992 folgte dann die weitere Ausbreitung in Richtung Imsterberg. Der eine oder andere Kunde kann sich vielleicht noch an die recht hohen Anschlussgebühren von 8.800,00 Schilling erinnern. Dies war auch notwendig, da der Aufbau des Netzes beträchtliche Summen verschlungen hat.

1995 ERFOLGTE der Startschuss für einen eigenen Infokanal. Ein Sender, der lokale Ereignisse über das Kabel-TV-Netz nach Hause zu den Zusehern brachte. Waren es anfänglich nur stehende Bilder, Mitteilungen und Geburtstagswünsche, die übertragen wurden, so wurde der Infokanal im Laufe der Jahre immer weiter ausgebaut und hat an seiner Beliebtheit bis heute nichts eingebüßt. Heute stellt Imst-TV eine Besonderheit dar. Kaum ein Kabel-TV-Netz in Österreich hat einen derart gut aufgemachten Lokalinformationskanal wie die Kunden der Stadtwerke Imst.

DEN NÄCHSTEN Meilenstein stellt die Erweiterung um die Möglichkeit, Internet über einen Kabel-TV Anschluss nutzen zu können, dar. Dies geschah 1999, also kurz vor der Jahrtausendwende, zu einem Zeitpunkt an dem die Teilnehmerzahl ca. 1800 Haushalte betrug. Mit einer ‘‘sagenhaften‘‘ Bandbreite von nur 128 kbit/s bot man den ersten Internetkunden der Stadtwerke Imst bereits eine wesentlich schnellere Verbindung als mit einem zu diesem Zeitpunkt üblichen analogen Telefonmodem (33,6kbit/s).Dass dabei der herkömmliche Telefonanschluss nicht mehr benötigt wurde, trug weiter zur Beliebtheit bei. Heute bieten die Stadtwerke Imst Geschwindigkeiten von 20 Mbit/s und mehr an. Mit diesem zusätzlichen Service blieb die Attraktivität eines Kabel-TV-Anschlusses weiterhin sehr hoch. Es wurde auch immer darauf geachtet, dass Preis und Leistung in einem guten Verhältnis standen

UM NUN DAS Angebot weiter abrunden zu können, entschloss man sich im Jahre 2008, auch noch die Telefonie mit anzubieten. Damit wurden die Stadtwerke Imst zum Triple-Player: Fernsehen, Internet, Telefonie. Alles aus einer Hand und das mit dem gewohnt guten Service. Stolz konnte man von nun an auf ca. 2500 Kabel-TV-Haushalte und ca. 1300 Internet-Kunden mit steigender Zahl an Telefonie-Kunden blicken.

IN DER ZWISCHENZEIT hat man aber auch nicht auf die Zukunft vergessen. Das Fernwärme-Projekt der Biowärme Imst GmbH 2005 stellte wie seinerzeit mit der PTA eine optimale Möglichkeit zur Mitnutzung der geplanten Grabungstätigkeiten dar. Man entschloss sich, parallel zum bestehenden Kabel-TV-Netz ein Glasfasernetz aufzubauen. Schon früh erkannte man, dass das Medium Glasfaser aufgrund seiner enormen Möglichkeiten die Technologie der Zukunft werden wird. In den folgenden Jahren sollte sich diese Entscheidung immer wieder als richtig herausstellen und der Ausbau weiter forciert werden. Die Übernahme des Glasfasernetzes im Pitztal im Jahr 2012 unterstrich ebenfalls die Entscheidung, in die LWL-Übertragungstechnik zu investieren. Damit sind die Stadtwerke Imst auch noch lange in der Zukunft im Stande, den zu erwartenden Bandbreitenbedarf in ihrem Versorgungsgebiet abdecken zu können.

DASS DIE VON der ersten Stunde an im Schützenheim in der Rennstraße untergebrachte Kopfstelle inzwischen aus allen Nähten platzte, ist leicht nachvollziehbar. Ein neuer Standort musste gesucht werden, bei dem auch die Außenanlage (SAT-Empfangsantennen) geschützt  vor Fremdeingriffen  montiert werden kann. Im Umspannwerk in der Fabrikstraße wurde dieser Platz gefunden. Ein eigens für diesen Zweck errichteter Bereich im Untergeschoss des Gebäudes soll von nun an die neue Heimat des Herzstückes der Anlage sein. Die notwendigen Antennen wurden am Dach montiert und die Geräte in einem klimatisierten, notstromversorgten und mit einer Brandschutzanlage  ausgerüsteten Raum untergebracht. Eine besondere Herausforderung stellte dabei die Übersiedelung der einzelnen Komponenten vom Schützenheim ins Umspannwerk dar. Es konnte die Anlage ja nicht einfach abgeschaltet, abmontiert, wieder aufgebaut und eingeschaltet werden. Die Ausfallszeit wäre dabei viel zu lange gewesen. Zum Teil mussten einzelne Komponenten in den Nachtstunden und möglichst unbemerkt von den Kunden übersiedelt werden. Wie man sich leicht vorstellen kann, waren und sind diese Aktionen einer ‘‘Operation am offenen Herzen‘‘ gleichzusetzen. Und die eine oder andere Überraschung ist dabei auch nicht ausgeblieben. Alles in allem ist die Übersiedelung aber gut verlaufen und die neue Heimat hat sich bereits bestens bewährt.

WIE AUCH in der Vergangenheit werden die Stadtwerke Imst, im Besonderen die Abteilung CNI (Cable Net Imst) sich weiterhin den Herausforderungen der Zukunft stellen und ihren Kunden fortschrittliche Produkte und Services rund um die multimediale Versorgung anbieten. Als kleiner Blick in die Zukunft darf für das kommende Jahr 2017/2018 die geplante Einführung von IPTV genannt werden. Dabei wird das uns bekannte Fernseherlebnis auf eine ganz neue Stufe gestellt. Die Übertragung läuft ausschließlich über das im Internet verwendete Internet-Protokoll (IP) und bietet Zusatzfunktionen wie TimeShift (zeitversetztes Fernsehen, nie wieder eine Sendung verpassen), eine Videothek mit aktuellen Hollywood-Blockbustern und einen eigenen persönlichen Videorekorder (PVR, persönlicher Videorekorder) zur Aufnahme Ihrer Lieblingssendung. Das Smartphone oder Tablet mutiert dabei zu einer Fernbedienung oder kann sogar als SecondScreen  (zweiter Bildschirm) genutzt werden.

Lassen SIE sich überraschen die Zukunft bleibt spannend!

DERZEIT NUTZEN 3.200 Kabel-TV-Haushalte, 2.300 Internetkunden und 700 Telefonie-Kunden das Angebot der Stadtwerke Imst. Die Abteilung CNI betreut mit 7 qualifizierten das von Tarrenz über Imst, Imsterberg, Mils und Arzl bis ins hinterste Pitztal reichende Netz. Mit den Stadtwerken Imst  sind Sie seit über 100 Jahren sicher versorgt - und das wird auch in Zukunft so bleiben!